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Die Wunderübung PDF Drucken E-Mail

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heuer bereits zum vierzehnten Mal das
Sommertheater Kitzbühel

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Nach dem großen Erfolg von "Gut gegen Nordwind" (2012) und "Alle sieben Wellen" (2013) wird heuer im Rahmen des 14. Sommertheaters Kitzbühel neuerlich eine Komödie des international erfolgreichen Wiener Autors Daniel Glattauer - "Die Wunderübung" - gezeigt. Gespielt wird von 30. Juli bis 21. August 2015 im K3-KitzKongress. Regie führen Leopold Dallinger und Rita Dummer. Reservieren Sie bereits jetzt Ihre Karten!

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„Die Wunderübung“, eine Komödie von Daniel Glattauer

In DIE WUNDERÜBUNG zeigt Daniel Glattauer ein Ehepaar, dessen wunderbare Zeiten lange vorbei sind, man hat sich auseinandergelebt.
Joana und Valentin haben sich entschieden: sie gehen zur Paartherapie. Sie sind erfahrene und smarte Streiter. Sie kontern schlagfertig, nutzen brillant rhetorische Tricks und stellen den Therapeuten vor eine schier unlösbare Aufgabe …

Lackner, Dallinger im Stück 'Die Wunderübung' (Sommertheater Kitzbühel 2015)

Glattauer zelebriert eine verbale Fetzenschlacht mit kurzen Atempausen. Denn hinter den Kampfattacken spürt man die Suche nach den verlorenen Gefühlen.
In wen hat man sich damals verliebt? Und warum? Kann das wirklich alles verschwinden im Laufe der Jahre?

Der Autor beweist einmal mehr psychologisches Fingerspitzengespür. Er handelt große Emotionen ab und bleibt dabei der Komödie treu. Und wie ein guter Seelentherapeut, gibt er nicht auf. Das Prinzip Hoffnung lebt, auch wenn man drastische Schritte setzen muss …

„Für die Zuseher gibt es, so denke ich, großen Wiedererkennungswert, auch für jene, die selbst vielleicht eher konfliktscheu sind. Denn die Mechanismen des Ehestreits mit der spezifischen Rollenverteilung – sie stichelt, er fährt drüber – sind uns im Alltag bestens vertraut und haben sich über die Generationen wenig verändert. Der polemische Kleinkrieg der Worte ist geradezu ein Volkssport. "Mein" Ehepaar Joana und Valentin Dorek erhebt ihn zur olympischen Disziplin. Ich bin ein Unterhaltungsschriftsteller, es muss bei mir auch lustig zugehen. Wem das gefällt, der wird auf seine Rechnung kommen." (Daniel Glattauer)

Der Intendant Leopold Dallinger wird heuer wieder selbst auf der Bühne stehen und zudem gemeinsam mit Rita Dummer Regie führen. Mit ihm spielen Sandra Cirolini und Manfred Stella.

 

Pressestimmen

"Glattauer beweist darin einmal mehr, dass er eingängige Geschichten in pointierte Dialoge zu kleiden vermag. "Die Wunderübung" lotet geschickt das komödiantische Potenzial von Paartherapien aus. Lang lebe der Ehestreit."
(Wiener Zeitung)

"Dass sie so sind, wie man Eheleute zu kennen glaubt, sorgt für Heiterkeit."
(Der Standard)

"Das Premierenpublikum amüsiert sich köstlich ob dieser Wortgefechte. Womöglich ist die Moral der Geschichte also fachlich belegt: dass nämlich eine temperamentvolle, kampflustige Beziehung manchmal besser sein kann, als eine harmonische, reibungslose, der das Feuer ausgegangen ist. So gesehen könnte der Besuch des Theaterstücks (zu zweit) auch eine Art Paartherapie sein. In dieser Hinsicht ist die "Wunderübung" wohl gelungen."
(Die Presse)

"Daniel Glattauer ("Geschenkt", "Gut gegen Nordwind") verfügt über eine genaue Beobachtungsgabe und ein feines Gehör für so ziemlich alle Nuancen des (allzu) Menschlichen. Und er kann das Beobachtete und Gehörte ziemlich genau auf den Punkt und in Dialogform bringen."
(Nachrichten.at)

"Sofort, nach drei Sekunden, ist jedem klar, wo er selber steht als Zuschauer, und sofort ist die Identifikation da", sagt Regisseur Michael Kreihsl. "Das Grundproblem ist die Abnützung: Dass es immer lustiger ist, in der Sehnsucht zu leben, Urlaubsbekanntschaften zu machen, zwei Wochen lang irgendwo auf Hawaii zu sitzen und alles toll zu finden und wahnsinnig verliebt zu sein. Aber die lange Strecke durch die Wüste des Alltags, die gemeinsam zu gehen, das ist, glaube ich, eine Herausforderung, die jeder kennt."
Valentin: "Ich hab alles mitbekommen, alles. Wer dich mitbekommt, bekommt alles mit.
Therapeut: "Rollentausch! Rollentausch! Rollentausch!"
Joana: "Guido konnte wenigstens zuhören."
Valentin: "Ja, weil ihm nichts anderes übrigblieb. Weil du ihn nicht hast zu Wort kommen lassen. Warum soll's denn da Guido besser gegangen sein als mir?"
Therapeut: "Rollentausch!"
Daniel Glattauer hat ein flottes Boulevardstück geschrieben, mit witzigen Dialogen, verblüffenden Wendungen und plausibler, wenngleich nicht immer klischeefreier Psychologie
(Deutschlandfunk - Kultur heute)

"Großer Jubel um Daniel Glattauers Komödie. Dem Premierenpublikum in den Kammerspielen kommen die auf der Bühne geäußerten Dialoge ziemlich bekannt vor, wenn man die Reaktionen und Lacher richtig deutet."
(Kleine Zeitung)