Sommertheater Kitzbühel (Hauptseite)

eventarts präsentiert..

heuer bereits zum fünften Mal das
Sommertheater Kitzbühel



Es spielen
Leopold Dallinger (Bluntschli: "Von zehn Soldaten sind neun schwachsinnig"),
Sandra Lackner (Raina: "Leute in unserer Stellung waschen ihre Hände jeden Tag."),
Peter Faerber (Petkoff: "Gibt's denn gar nichts zu unterzeichnen für mich?"),
Susanne Altschul (Katharina: "Kultivierte Leute brüllen nicht nach ihren Dienern."),
Eva Maria Neubauer (Luka: "Aus mir wirst Du keine Lakaienseele machen."),
Christian Graf (Sergius: "Das Leben ist eine Farce."),
Ronald Seboth (Nikola: "Lass du ruhig meine Seele aus dem Spiel.") und
Wolfgang Nitsch (beinahe sprachlos).

Die musikalische Leitung hat Otmar Binder ("Mehr Musik! Weniger Text.").
Regie: Peter Faerber ("Ich inszenier' SICHER keine Operette!").

Was in diesem Stück alles vorkommt:

Schlacht – Heroismus – Dilettantismus –
Flucht – Schlafzimmergeflüster –
Schokolade – Versteckspiel – Frieden –
Wiedersehen – Enttäuschung – Intrige –
Verführungen – Überraschung – Eifersucht –
Ausflüchte – Verlegenheit – Verzweiflung –
Standesdünkel – Erkenntnis – Verlobungen -
...also einfach das ganz normale Leben!

Die Handlung:

Während des ostrumelisch-awarischen Krieges gerät der als Offizier in awarischen Diensten stehende Schweizer Bluntschli auf der Flucht in das Schlafzimmer der jungen Ostrumelin Raina Petkoff, die ihn, ihre anfänglichen „patriotischen“ Skrupel überwindend, vor seinen Verfolgern verbirgt und ihm später weiterhilft. Nach Kriegsende kehren Rainas Vater, Major Petkoff, und ihr Verlobter Sergius zurück, und auch Bluntschli findet sich ein, um Raina seinen Dank abzustatten. Es gelingt dem Schweizer Raina für sich zu gewinnen und, da er sich als reicher Mann entpuppt, den Segen ihrer Eltern zu erhalten. Der frühere Verlobte Rainas tröstet sich mit dem temperamentvollen und ehrgeizigen Dienstmädchen Luka, die sich ihrerseits damit gerettet sieht vor der Heirat mit dem unterwürfigen Diener Nikola.

Das Stück:

Der Reiz dieser Komödie liegt vor allem im Gegensatz zwischen dem romantisch-sentimentalen Patriotismus der Petkoffs und des Sergius einerseits, und der ans Zynische grenzenden Nüchternheit Bluntschlis andererseits.
Dem Zeitkritiker Shaw geht es darum, das Falsche und Sentimentale der landläufigen Vorstellungen von Leben, Liebe und Krieg bloßzustellen. Der Realist Bluntschli hält praktischen Erfolg und die Rettung des eigenen Lebens für wichtiger, als eine fragwürdige, romantisch verbrämte Tapferkeit. Er personifiziert Shaws These, dass das Leben nicht von Leidenschaften, sondern von den Erkenntnissen des kritischen Verstandes gelenkt werden müsse.
In "Helden" hat Shaw Milieu und Atmosphäre einer Bürgerlichkeit, die auch heute nicht ganz fremd erscheinen, meisterhaft getroffen und die Charaktere mit einigen wenigen Strichen zu umreißen verstanden. Das locker gebaute Stück zeichnet sich durch spritzig-ironische Dialoge aus.

Autor:

George Bernard Shaw

 

Zusatzvorstellungen



Lesung von und mit

Heinz Marecek



Liebeslyrik mit A Capella Gesang

Kristina Sprenger

mit Harry & the Nicknames