
Die Besetzung

Leopold Dallinger.
Erste Bühnenerfahrung sammelte Leopold Dallinger bei den Mozart Sängerknaben (Staatsoper, Volksoper, Konzerthaus und Tourneen bis nach Japan). Dann ging er ans Konservatorium der Stadt Wien und absolvierte seine Schauspiel und Musical-Ausbildung. Nach dem Diplom ging er an die Städtischen Bühnen Regensburg. Danach spielte er in Bonn, Frankfurt und an den Berliner Kammerspielen.
In Wien arbeitete er u.a. für das Volkstheater („Die Streiche des Scapin“, Theater der Jugend (z.B. „Ein Sommernachtstraum“), Ensembletheater („Don Juan oder die Liebe zur Geometrie“), Theater Gruppe 80 sowie im Metropol, wo auch sein Soloabend „Seltsame Liebeslieder“ mit Otmar Binder am Klavier zu sehen war. Sommertheatererfahrung sammelte er u.a. bei den Festspielen in Stockerau, Perchtoldsdorf, Röttingen und den Kissinger Theatertagen.
Im Fernsehen war er u.a. im „Kaisermühlen-Blues“, „Ringe des Saturn“, „Leute von St. Benedikt“, „Soko Kitz“, „Tatort“ und im „Tor zur Hölle“ zu sehen.
Nunmehr zum fünften Mal ist er Intendant des Sommertheaters Kitzbühel, wo er nach „XYZ“, „KUNST“, „Shakespeares sämtliche Werke – leicht gekürzt“ und „Steine in den Taschen“ heuer den Bluntschli in „Helden“ spielt.
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Sandra Lackner.
Die gebürtige Kitzbühelerin Sandra Lackner absolvierte ihre Schauspielausbildung von
2000-2003 in der Schauspielschule Sachers in Innsbruck.
Danach folgten freie Theaterproduktionen in Innsbruck, Südtirol, München (u.a. "Medea" von Seneca, "Elektrika" von Ernst Gossner, "Gossensass" von Clemens Lindner) und eine Spielzeit im Münchner Kindertheater.
Seit 2005 gastiert sie am Tiroler Landestheater in Innsbruck, wo sie zuletzt die Hauptrolle in der "Schneekönigin" verkörperte, und derzeit in der "Dreigroschenoper" als "Lucy Brown" zu sehen ist.

Peter Faerber.
Nach seiner Ausbildung am Brucknerkonservatorium in Linz arbeitete Peter Faerber 12 Jahre lang an deutschen Theatern, davon 9 Jahre am Thalia Theater in Hamburg, wo er für seine Darstellung des „Mozart“ in „Amadeus“ die „Silberne Maske“ und den „Boy Gobert Preis“ erhielt.
Seit 1984 lebt er als freischaffender Schauspieler und Regisseur in Wien. Hier spielte er u.a. am Volkstheater („Karl Skraup Preis“), am Theater in der Josefstadt, bei den Vereinigten Bühnen Wien, wo er in „Les Miserables“, „Elisabeth“, „Tanz der Vampire“ und „Joseph“ zu sehen war. Zudem arbeitet er oft fürs Fernsehen („Tatort“, „Der Bulle von Tölz“, „Julia“, „Medicopter“, „Kommissar Rex“, „Soko Kitz“, „Wilde Engel“, „Der Todestunnel“, u.v.m.)
Im Kino war er u.a. in „Weiningers Nacht“, „Sternberg“, „Drei Herren“ und „Die Gottesanbeterin“ zu sehen. Außerdem ist er ein gefragter Synchronsprecher („Schindlers Liste“, „Klimt“, „Rudolf“, u.v.m.)
Nach den erfolgreichen Inszenierungen von „KUNST“, „Shakespeares sämtliche Werke – leicht gekürzt“ und „Steine in den Taschen“ übernimmt er heuer zum vierten Mal die Regie in Kitzbühel.

Susanne Altschul.
Die Absolventin des Reinhardt Seminars Susanne Altschul hatte ihre ersten Engagements in der Schweiz, danach ging sie nach Berlin, wo sie an der Freien Volksbühne das Käthchen im „Das Käthchen von Heilbronn“ spielte. Die weiteren Stationen am Theater in Deutschland waren das Schillertheater in Berlin sowie das Thalia Theater in Hamburg.
1988 zurück in Wien, spielte sie in der deutschsprachigen Erstaufführung die Madame Thenardier in „Les Miserables“ an den Vereinigten Bühnen Wien.
Weitere Musicals wie „Freudiana“, „Elisabeth“ und „Tanz der Vampire“ folgten.
Diverse Film- und Fernsehrollen in Deutschland und Österreich: „Schlosshotel Orth“, „Die Wache“, „Fitness“ u.v.m.
Zuletzt im Theater der Jugend und im Metropol mit „Sekretärinnen“ zu sehen, spielt sie in „Helden“ die Rolle der Katharina Petkoff.

Eva Maria Neubauer
Eva Maria Neubauer erhielt ihre Ausbildung an der Schauspielschule des Volkstheaters Wien (Schauspiel) und am Konservatorium der Stadt Wien (Gesang, Viola, Violine).
In Wien arbeitete Sie u.a. am Theater in der Josefstadt (z.B. „Der Mustergatte“, „Roomservice“, „Das Konzert“), am Schauspielhaus, am Theater der Jugend (z.B. „Leonce und Lena“, „Heidi“) im Scala, an der Staatsoper und der Volksoper.
Seit 2003 ist sie Mitglied des Wiener Barockensembles.
Im Film und Fernsehen war sie vor allem bei ORF, Arte und 3sat zu sehen, z.B. in "2+2 mobile eyes", "Rosamunde", "Hamlet - der Film", "Wie eine schwarze Möwe", "Dick" und "Kommisar Rex".
Sommertheatererfahrung sammelte sie bei den Festspielen in Reichenau.
Nach Kitzbühel kommt sie direkt von den Sommerspielen Kobersdorf, wo sie in der „Dreigroschenoper“ die „Lucy Brown“ spielt.

Christian Graf.
Der gebürtige Niederösterreicher Christian Graf erhielt seine Schaupielausbildung bei Robert Hauer-Riedl und Silvia Steindl (Diplom 2004) und studierte klassischen Gesang bei Erika Mechera.
Er ist seit Sommer 2000 bei den Nestroyspielen-Schwechat immer wieder in den unterschiedlichsten Hauptrollen zu sehen (u.a. „Liebesgeschichten und Heurathssachen“, „Nur keck!“, „Höllenangst“).
Weitere Engagements führten ihn ins Ensembletheater am Petersplatz (z.B. „Stillleben in einem Graben, „Herr Kolpert“, „Der gute Mensch von Sezuan“, „Übergewicht, unwichtig: Unform!“), Theater der Jugend („Konrad, oder das Kind aus der Konservendose“, „Timm Thaler“) oder auch ins Theater in der Josefstadt („Aline, oder Wien in einem anderen Weltteil“).
Er arbeitete u.a. mit Peter Gruber, Dieter Haspel, Bernd Mottl und Philippe Arlaud.
Er kommt direkt von den Sommerspielen Schwechat, wo er den Neben in „Liebesgeschichten und Heurathssachen" spielte.

Ronald Seboth
Nach abgeschlossener Schauspielausbildung am Max Reinhardt Seminar hatte Ronald Seboth sein erstes Engagement am Stadttheater Pforzheim. Bei seiner Rückkehr nach Wien spielte er zunächst bei den Wiener Festwochen ("Letzte Tage der Menschheit"), dann am Wiener Schauspielhaus.
Als freischaffender Schauspieler ist er bei Freien Gruppen aber auch an Traditionsbühnen (Josefstadt, Volkstheater, Staatsoper) tätig. Von 1988 bis 2002 war er Ensemble-Mitglied des Volkstheaters Wien,
seit 2003 ist er Ensemble-Mitglied am Theater in der Josefstadt.
1986 begann seine regelmäßige Unterrichtstätigkeit am Franz Schubert Konservatorium.
Ab 1990 unterrichtete er auch an der Schauspielschule Volkstheater. Er war Leiter dieser Schule von 1993 bis zu ihrer Auflösung 1996.
Seit 2000 ist er auch Lehrer am Performing Art Studio Wien.
Seit 1988 führt er Regie mit besonderer Vorliebe für Komödie und Musiktheater.
Seit 1995 ist er Mitglied, seit 1998 künstlerischer Leiter der Vienna Harmonists.
Bereits zum vierten Mal spielt er beim Sommertheater Kitzbühel.

Wolfgang Nitsch.
Nach dem Studium der Musik- und Theaterwissenschaft an der Uni Wien ist Wolfgang Nitsch an den Theatern von Osnabrück, Würzburg, Aachen, und Oldenburg als Chefdramaturg, Regisseur und als Schauspieler tätig.
Weitere Stationen führten ihn nach Hannover (Landesbühne), Marburg und Trier.
Daneben ist er seit vielen Jahren Gastspiel- und Kulturmanager in mehreren deutschen Städten.

Otmar Binder.
Der gebürtige Klosterneuburger studierte Klavier bei Prof. Harald Ossberger an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Die erste Theaterproduktion, bei der er in Wien mitwirkte, war "Wiener Lieder" (1988).
Er arbeitete vor allem als Theatermusiker u.a. mit Maria Bill, Heilwig Pfanzelter, Werner Schneyder und für das Theater in der Josefstadt, das Volkstheater, Wien und das Schauspielhaus. Er wirkte bei der Konzert-DVD/CD von Michael Heltau ("Operette sich wer kann", erschienen bei Preiser-Records) und bei der "Best-of-Brel"-Tournee mit. Zudem spielt er zahlreiche Benefizkonzerte (u.a. Mitwirkung bei "Licht ins Dunkel") und komponiert Filmmusiken für den ORF.
Nach „Seltsame Liebeslieder“ mit Leopold Dallinger im Café Praxmair ist er zum zweiten Mal in der Gamsstadt, diesmal als musikalischer Leiter tätig.

Barbara Bartos.
Die gebürtige Wienerin Barbara Bartos war schon von Kindesbeinen an fürs Theater begeistert. Wohl erblich vorbelastet – war ihr Vater doch über 30 Jahre lang verantwortlich für einen Großteil der Bühnentechnik an der Wiener Staatsoper. Ob in der Oper, im Schauspiel oder im Musical, wenn das Taschengeld reichte, war sie im Parkett, am Monatsende meist auf den Stehplätzen zu finden.
Das hat sich auch nicht geändert, nachdem sie maturiert und ihr Studium der Rechtswissenschaften begonnen hatte. Mittlerweile hat sie den Magistertitel erworben und arbeitet an ihrer Dissertation.
Ihre Theaterleidenschaft und ihre Freundschaft zu Peter Faerber und Leopold Dallinger verschlägt sie nunmehr zum dritten Mal zum Kitzbüheler Sommertheater, wo sie schon in „Shakespeare´s sämtliche Werke – leicht gekürzt“ und „Steine in den Taschen“ nicht nur assistierte, sondern auch die Abendspielleitung übernahm und sogar an der Einrichtung des Bühnenlichts beteiligt war. Große Sorge bereitet ihr, ob sie in ihrem künftigen Berufsleben auch weiterhin die Zeit finden wird, sich wenigstens die Sommermonate fürs Theater freizuhalten...
Barbara Bartos führt bei "Helden" Regieassistenz.