© Gams-Logo-Design: Alfons Walde 1933/VBK Wien
Der Gott des Gemetzels PDF Drucken E-Mail

präsentierte..© Gams-Logo-Design: Alfons Walde 1933/VBK Wien

im Jahre 2010 bereits zum neunten Mal das
Sommertheater Kitzbühel

Besetzung | Regie | Autorin | Termine | Tickets | Anreise | Übernachtung | Fotos | Textauszug | Trailer | Sponsoren | Team | Presseinfos

Vom 27. Juli - 27. August 2010 wurde die Komödie "DER GOTT DES GEMETZELS" von Yasmina Reza aufgeführt. Regie führte Peter Faerber.

=- Einladung zur Gala-Premiere: klicken Sie hier! -=

Nach dem großen Erfolg von „KUNST“ im Jahre 2001, zeigen wir heuer mit „Der Gott des Gemetzels“ neuerlich eine Komödie von Yasmina Reza.

Mitten ins Herz des Bürgertums!“, „Theatersensation in Zürich!“, „Ein Erfolgsstück ist geboren!“ – das deutsche Feuilleton bejubelte 2006 die Uraufführung von Rezas „Der Gott des Gemetzels“ in der Regie von Jürgen Gosch am Zürcher Schauspielhaus. „Eine glänzend geschriebene Komödie, kulinarisch, mit wunderbaren Rollen für die Schauspieler.“

Das Stück wurde laut Theater-Verlag Desch, der die Aufführungsrechte für den deutschsprachigen Raum vergibt, in den Spielzeiten 2006/07 und 2007/08 an ca. 60 deutschsprachigen Bühnen inszeniert und gehörte damit schon nach zwei Jahren zu den erfolgreichsten Theaterstücken der letzten Jahrzehnte.

In „Der Gott des Gemetzels“ prügeln sich zwei Buben auf dem Schulhof. Einer hat gepetzt, einer verliert zwei Schneidezähne. Ihre Eltern wollen es nun genau wissen und beraten bei Kaffee und Gebäck, wie man pädagogisch richtig auf Täter und Opfer einwirken könne. Man ist doch unter kultivierten Menschen und möchte ein Vorbild für eine friedliche Konfliktlösung abgeben. Der Elternabend entwickelt sich jedoch zusehends zur Zimmerschlacht. Gutmenschen verwandeln sich in Furien, kühle Zyniker in winselnde Hysteriker. Véronique interessiert sich mehr für ihre Kunstbände als für das Wohlergehen ihres Gastes Annette. Alain ist hauptsächlich am Handy mit seinen zweifelhaften Pharma-Klienten beschäftigt. Und warum hat Michel den Hamster seiner Tochter ausgesetzt?

Yasmina Reza verwischt in ihrem neuesten Stück mit diabolischem Humo, schneidender Rhetorik und furiosen Running Gags die Grenzen zwischen Zivilisation und Barbarei und unterhält damit das Publikum grandios. Dieses Stück ist die wohl brillanteste Wort-Schlacht zwischen zwei Paaren seit Edward Albee´s „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“. Nur witziger. Insofern hält der Titel nicht, was er verspricht: weder geht es um blutige Auseinandersetzungen noch um Religion.

«Um es in drei Worten zu sagen: ein geniales Stück. Ein einfaches Stück. Zwei Damen, zwei Herren, eine Dekoration. Aber tausend Pointen.(…) Es herrscht im „Gott des Gemetzels“ das Faustrecht der Komödie. Jeder Schlag ein Witz. Jeder Witz ein Schlag. (…) Aber alles so leicht, so ineinander nicht verbohrt, sondern herrlich ineinander verflattert, dass der Krieg, der hier mit allen Waffen und Worten geschlagen wird, das Grösste und Tragischste im Kleinsten und Komischsten entfesselt.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung