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Gut gegen Nordwind PDF Drucken E-Mail

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2012 bereits zum elften Mal das
Sommertheater Kitzbühel

Besetzung | Regie | Autor | Fotos | Trailer | Textauszug | Downloads

Im elften Jahr seines Bestehens führte das Sommertheater Kitzbühel von 26. Juli bis 17. August 2012 die Komödie „GUT GEGEN NORDWIND“ von Daniel Glattauer auf. Regie führte Leopold Dallinger.

E-Mail for you…

„GUT GEGEN NORDWIND“ von Daniel Glattauer

Eine digitale Liebesgeschichte in der Bühnenfassung von Ulrike Zemme und Daniel Glattauer.

Eine falsch abgeschriebene Mail-Adresse bildet den Auftakt für eine Bildschirm-Beziehung, die allmählich außer Kontrolle gerät.
Lackner, Ritter im Stück 'Gut gegen Nordwind' (Sommertheater Kitzbühel 2012)Bei Leo Leike landen irrtümlich E-Mails einer ihm unbekannten Emmi Rothner. Aus Höflichkeit antwortet er ihr. Und weil sich Emmi von ihm verbal angezogen fühlt, schreibt sie zurück.
Nach anfänglich harmlosem Geplänkel entwickelt sich eine täglich wachsende Kommunikation mit greifbarerem Inhalt und in weiterer Folge eine immer intimere Freundschaft. Es beginnt zu knistern in der Leitung. Und Leos E-Mails sind gut gegen den Nordwind, der Emmi nicht schlafen lässt, wenn er bläst.
Bald scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann es zum ersten Rendezvous kommt, aber diese Frage wühlt beide so sehr auf, dass sie die Antwort lieber noch eine Weile hinauszögern. Außerdem ist Emmi glücklich verheiratet, beliebt, erfolgreich und Ersatzmama für die beiden Kinder aus der ersten Ehe ihres Mannes. Leo ist Sprachpsychologe und forscht an der Universität - ausgerechnet über den Transport von Emotionen via E-Mail. Er nimmt es immer wieder in Angriff, die Beziehung zu seiner Ex-Freundin allmählich endgültig zu beenden. Emmi hingegen möchte an der Seite ihres Mannes alt werden.
Die Versuchung eines persönlichen Treffens steigt und steigt. Doch werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

„Schreiben Sie mir, Emmi. Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen.
Schreiben ist küssen mit dem Kopf.“



Pressestimmen

“…einer der zauberhaftesten und klügsten Liebesdialoge der Gegenwartsliteratur…”
Volker Hage, Der Spiegel

“Klug, komisch und spannend zugleich.”
Brigitte, Buch-extra

“ … Lustig, zum Brüllen komisch. Es blickt auf die Niederungen der Mail-Amouren und tänzelt auf einem dünnen Seil mit bewundernswerter Artistik über die Abgründe des Ildiko-von Kürthy-Grabens.”
Elmar Krekeler

“Ein bitter-süßes Märchen mit überraschender Schlusspointe.”
Die Presse

“Eine minimalistische, quicklebendige Liebesgeschichte. Die Frühromantiker hätten an diesem Liebesballett ihre Freude gehabt, zweifach: Erstens durchleben die beiden alle Farben und Töne der guten alten romantischen Sehnsucht, die aufblüht, indem sie sich aufzehrt. Und zweitens tun sie es mit genau dem Witz, der den Romantikern so wichtig war … Man greift sich ans Herz, wünscht den beiden alles Gute und träfe sie gerne einmal wieder.”
Andreas Isenschmid, Neue Zürcher Zeitung