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Butterbrot (2008) PDF Drucken E-Mail

präsentierte..

im Jahre 2008 bereits zum siebenten Mal das
Sommertheater Kitzbühel

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In der Wirtschaftskammer Kitzbühel wurde vom 05. bis 30. August 2008 die Komödie „Butterbrot“ von Gabriel Barylli aufgeführt. Regie führte der Intendant Leopold Dallinger. Ein Rückblick.


Das Stück

„Honigmond“ war beim Sommertheater Kitzbühel in der vergangenen Spielzeit ein enormer Publikumserfolg. Nun zeigen wir mit „Butterbrot“ das Gegenstück dazu, das in eine turbulente 3-Männer-WG führt – in der natürlich die abwesenden Frauen die wichtigsten Rollen spielen. In dieser „Männer-Komödie“ mit drei herrlich-komischen Typen erfahren (nicht nur) Frauen alles, was Sie schon immer über Männer wissen wollten, aber nie zu fragen wagten!

Der Schauspieler Stefan und der Architekt Martin haben scheinbar die ideale Lösung für ihr Männerleben gefunden: sie teilen nicht nur die Meinung über die Frauen, sondern sie teilen sich auch eine Wohnung. Stefan widmet sich hingebungsvoll der Kochkunst, während Martin typisch männlich die Hausarbeit eher meidet.

Die beiden überzeugten Junggesellen verstehen sich prima in ihrer „frauenfreien Zone“. Ihr Freund Peter will an seinem Geburtstag mit seiner geliebten Ehefrau Lilli zum Abendessen zu ihnen kommen. Überraschend kommt er aber allein. Denn seine ach so glückliche Ehe ist gerade gescheitert. Dass er seine Frau gerne mal betrogen hat, findet er ganz normal und verzeihlich, dass aber auch sie untreu ist, kann er hingegen nicht verkraften. Nach einem hochdramatischen Ehekrach hat Lilli ihn rausgeschmissen. Bei Stefan und Martin findet er Asyl, was seiner wunden Seele sehr wohl tut. Es geht doch nichts über männliche Solidarität!

Doch die idyllische Eintracht währt nicht lang. Martin trifft wieder eine Herzensdame, die in ihm neue Hoffnungen erweckt – und verabschiedet sich aus der harmonischen Dreisamkeit. Denn ohne Frauen ist das Leben zwar leichter – aber mit Frauen einfach reizvoller. Die drei so unterschiedlichen Männer stehen an einem Wendepunkt ihres Lebens ...

In diesem Stück sitzen philosophische Sätze wie Pointen. Der Zuschauer lacht, verliebt sich in die Figuren auf der Bühne und entdeckt vieles aus der eigenen Erfahrung wieder. Männer lernen über sich selbst, dass es anderen Männern gar nicht so viel anders geht und Frauen fühlen bestätigt, dass das was sie immer bei Männern vermutet haben, diese aber niemals laut zugeben würden, tatsächlich da ist: ein weicher, herzlicher Kern unter einer sehr verletzlichen Haut.