Leopold Dallinger

Erste Bühnenerfahrung sammelte Leopold Dallinger bei den Mozart Sängerknaben mit Auftritten in Staatsoper, Volksoper und Konzerthaus und auf Tourneen bis nach Japan. Am Konservatorium der Stadt Wien absolvierte er seine Schauspiel- und Musical-Ausbildung. Nach dem Diplom ging er an die Städtischen Bühnen Regensburg. Es folgten Engagements in Bonn, Frankfurt und an den Berliner Kammerspielen.

In Wien arbeitete er u. a. für Volkstheater („Die Streiche des Scapin“), Theater der Jugend (z. B. „Ein Sommernachtstraum“), Ensembletheater („Don Juan oder die Liebe zur Geometrie“), Theater Gruppe 80 sowie im Metropol, wo auch sein Soloabend „Seltsame Liebeslieder“ mit Otmar Binder am Klavier zu sehen war.

Sommertheatererfahrung sammelte er auch bei den Festspielen in Stockerau, Perchtoldsdorf, Röttingen, den Kissinger Theatertagen sowie beim Musikfestival Steyr. Im Fernsehen wirkte er u. a. in „Kaisermühlen-Blues“, „Ringe des Saturn“, „Leute von St. Benedikt“, „Soko Kitz“, „Tatort“ und in „Tor zur Hölle“ mit.

Nunmehr zum sechzehnten Mal ist er Intendant des Sommertheaters Kitzbühel. Seit 2000 stand er auch meist selbst auf der Bühne wie in „XYZ“, „Kunst“, „Shakespeares sämtliche Werke – leicht gekürzt“, „Steine in den Taschen“, „Helden“, „Butterbrot“, „Ohio? – Wieso?!“, „Der Gott des Gemetzels, im Remake von „Kunst“ im Jahr 2011, in „Die Wahrheit 2014, in „Die Wunderübung“ 2015 und im „Abschiedsdinner“ 2016. Seit 2007 führt er auch Regie – zuletzt bei den überaus erfolgreichen Aufführungen von Daniel Glattauers Stücken „Gut gegen Nordwind“ , „Alle sieben Wellen“ und „Die Wunderübung“. Auch bei „Als ob es regnen würde“ wird er wieder Regie führen und zudem auch die Rolle des „Bruno“ übernehmen.